Girokonto für jedermann

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Bundestag diskutiert Gesetzentwurf B

Egal ob Mietzahlung, Stromrechnung oder Arbeitseinkünfte ohne ein Girokonto läuft nichts im modernen Leben. Bis zu einer Million einkommensschwachen Menschen in Deutschland bleibt diese Selbstverständlichkeit jedoch versagt. Das soll sich nun ändern.

Der Bundestag diskutierte erstmals einen von der Regierung eingebrachten Gesetzentwurf, der ein so genanntes Basiskonto fürjedermann vorsieht. Freilich musste dafür insbesondere die Union zum Jagen getragen werden. Die Linken Abgeordnete Caren Lay zitierte genüsslichaus Parlamentsdebatten vergangener Jahre, in denen Redner von CDU und CSU eine solche Regelung noch in die Nähe sozialistischer Umtriebe gerückt hatten. Womöglich wäre es bei diesem Standpunkt auch geblieben, hätte die EU nicht nachgeholfen.

Vor zwei Jahren beschloss Brüssel eine Richtlinie für den Zugang zu Zahlungskonten, die bis spätestens Mitte September in deutsches Recht umzusetzen ist.

Die Vorgeschichte des Kontos für jedermann ist allerdings viel länger. Bereits 1995 ,hatten sich die Banken in Deutschland verpflichtet, besonders armen Bevölkerungskreisen ein Konto zu ermöglichen. Allerdings auffreiwilliger Basis. Im September 2012 gelobten die Sparkassen Besserung. Bei vielen ist es jedoch bis heute lediglich ein Versprechen geblieben.

Mit dem neuen Gesetzentwurf werden die Geldinstitute künftig gezwungen, praktisch jedem Verbraucher ein Konto einzurichten.

Dazu zählen auch Obdachlose sowie alle Personen, die unter den Schutz der Genfer Flüchtlingskonvention fallen. Das sind Asylsuchende, aber auch Geduldete, die keinen Aufenthaltstitel haben, wegen der angespannten Situation in ihren Herkunftsländern jedoch nicht abgeschoben werden können. Verweigert eine Bank das Basiskonto, können die Betroffenen gerichtlich dagegen vorgehen oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) einschalten. Die Bank hat nur dann gute Karten, wenn es bereits ein Basiskonto gibt oder Kontobetrügereien in der Vergangenheit festgestellt wurden.

Das Basiskonto sei dann auch kein Freifahrtsschein für ein Leben auf Pump, stellte die Verbraucherschutz-Expertin der CDU, Mechthild Heil, in der Bundestagsdebatte klar. Laut Gesetzesvorlage ist das Konto nur auf Guthabenbasis zu haben, um Ein- und Auszahlungen sowie Lastschriften, Überweisungen und Kartenzahlungen zu ermöglichen. Zu einem Dispo-Kredit sind die Banken nicht verpflichtet. Auch müssen Banken das Basiskonto nicht gratis anbieten. Laut Regierungsvorlage sollen die Kosten aber angemessen und marktüblich sein. Die Linke plädiert für eine Gebührenfreiheit.

Über die Zahl der Personen ohne Konto gibt es nur Schätzungen. Die Angaben schwanken zwischen knapp 600 000 und einer Million.

Fazit: Nun das wäre ja ein kleines Wunder und eine promte Handlung zur Durchsetzung und verabschiedung dieses Gesetzes. Das würde vielen Obdachlosen einen Neustart im Leben ermöglichen. Ich kenne einige Fälle von früher, die durch Arbeitslosigkeit, Scheidung und Kinder durch die Mühlen des Gesetzes unverschuldet in diese Lage gekommen sind und ohne Hilfe von Freunden kaum aus dieser Lage gekommen wären. Leider gibt es heute zu viele zwischenmenschliche beziehungen und die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer, gefördert durch die Politik, Leider.

Den Glauben zur Umsetzung dieses Gesetzes und das es greifen wird sehe ich nicht. Aber es würde mich erfreuen für diese Menschen wenn es greifen würde.

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

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Hybrid-PC hat Windows 10

Tablet Surface Pro 4

Gut drei jahre ist es her, dass Microsoft mit seinem Surface eine eigene Tablet-Reihe auf den Markt brachte. Ausgestattet mit einem optional erhältlichen „Type-Cover“, das als Tastatur und Abdeckung zugleich dient, verstehen sich aktuelle Surface-Modelle als Hybriden zwischen Tablet und Notebook. Aktueller Neuzugang ist das Surface Pro 4.

Je nach Ausstattungsvariante ist es derzeit für rund 1 000 Euro (Intel Core m3, 4-GB Arbeitsspeicher, 128 GB Speicher) bis 1 800 Euro (Intel Core i7, 8 GB Arbeitsspeicher, 256 GB Speicher) ohne Type-Cover erhältlich. Unabhängig von den sonstigen Spezifikationen ist die Festplatte stets eine hochwertige SSD, die für eine flüssige Performance beim Arbeiten, Surfen, Videoschauen und Spielen sorgt.

Absolutes Highlight ist aber der Eingabestift, der sich nun auch mittels einer Magnethalterung am Gehäuse befestigen lässt. In Kombination mit dem Edge-Browser kann man sich damit etwa Notizen direkt auf Webseiten und Dokumente machen. Eine Funktion, auf die man schon nach kurzer Zeit nicht mehr verzichten will. Das Display ist wie bei den Vorgängern im 3:2-Format gehalten. Die Ränder sind dünner geworden und vergrößern die Display-Diagonale so auf 12,3 Zoll.

Die Auflösung liegt bei 2 736×1 824 Pixel (Surface Pro 3: 2 160×1 440 Pixel) mit einer Pixeldichte von 267 dpi (Pro 3: 216 dpi). Das gestochen scharfe, helle Bild zeigt kräftige Farben und lässt ebenso wie die Verarbeitung keine Wünsche offen. Das gilt für das rund 120 Euro teure Type-Cover leider nicht ganz. Obwohl es überarbeitet wurde, nun deutlich stabiler wirkt und weiter auseinanderliegende Tasten bietet, klappert es bei festem Anschlag noch immer deutlich. Dennoch kann man in Verbindung mit dem 40 Prozent größeren Trackpad, dass bis zu fünf Finger gleichzeitig erkennt, hervorragend damit arbeiten.

Fazit: Das Surface Pro-4 macht das Versprechen wahr, Tablet und mobilen PC in einem Gerät zu bieten. Selbst als alleiniges Arbeitsgerät macht es eine gute Figur. Auch der Spaß kommt mit hervorragenden Multimediaeigenschaften nicht zu kurz. Sehr zu Empfehlen

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