Jetzt auf Windows 10 Umsteigen

Windows-10 Zeit für den Umstieg

Microsoft hat das erste große Upgrade bereits hinter sich

Für alle, die mit dem Umstieg immer bis zum ersten großen Upgrade warten, ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen.

Denn rund ein Jahr nach der Veröffentlichung von Windows-10 rollte Microsoft gegen Ende vergangenen Jahres die neue Version 1511 aus.

Die Zahl bezieht sich auf den Zeitpunkt des Erscheinens, also November 2015. Das Wort Upgrade ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen. Denn im Gegensatz zu einem Update werden dabei nicht nur geänderte, sondern alle Dateien des Betriebssystems ersetzt. So besteht die Runderneuerung aus einem 3,5 Gigabyte großen Download. Wie beim Übergang von Windows-7 oder 8 auf Windows 10 bleiben die persönlichen Dateien und Einstellungen erhalten, zumindest im Idealfall. Vor allem individuelle Einstellungen können bei solch tiefgreifenden Änderungen schon mal verloren gehen.

Von persönlichen Daten sollte man ohnehin immer ein aktuelles Backup haben.

Wer bereits auf Windows 10 gewechselt ist, erhält Version 1511 ganz automatisch. Diese Praxis folgt dem von Microsoft neuerdings propagierten Prinzip „Windows as a Service“, übersetzt „Windows als Dienstleistung“. Demnach werden nicht nur Fehler beseitigt und optische Korrekturen vorgenommen. Vielmehr kommen auch kostenlose neue Funktionen hinzu.

Die alten, unter Windows-10 angelegten Verzeichnisse werden von Windows im Ordner c:\windows.oldgesichert. Das ermöglicht eine Rückkehr, falls es beim Upgrade zu Problemen kommt. Lief alles glatt, kann man den Ordner manuell löschen, um wieder mehr Platz auf der Festplatte zu schaffen.

Unter Version 1511 nutzt Windows die Hardware-Ressourcen besser aus, die Benutzeroberfläche wurde vereinheitlicht. Andere Kinderkrankheiten wie die unlogische Aufteilung wichtiger Funktionen in „Einstellungen“ und „Systemsteuerung“ bleiben bis auf weiteres erhalten. Dafür gibt es viele Detailverbesserungen.

Der integrierte Browser Edge ist leistungsstärker geworden, beim Überfahren von Tabs mit der Maus erscheinen kleine Vorschaubilder.

Erweiterungen sind aber leider noch immer nicht möglich. Neue Apps wie zum Beispiel Skype-Video dienen vor allem dazu, PC-Anwendungen und mobile Apps einander anzugleichen.

Einen Qualitätssprung wie von Windows-8 auf 8.1 bietet Version 1511 also nicht. Doch schließlich legte Windows 10 die Messlatte bereits deutlich höher als der ungeliebte Vorgänger. Und trotz eines etwas holprigen Starts, das Upgrade wurde kurzfristig wieder zurückgezogen, damit hat Microsoft bewiesen, dass Windows als Dienstleistung weitgehend reibungslos funktioniert. Und das nächste Upgrade kommt bestimmt.

Fazit: Neue Apps dienen dazu, PC-Anwendungen und mobile Apps einander anzugleichen.

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