Hybrid-PC hat Windows 10

Tablet Surface Pro 4

Gut drei jahre ist es her, dass Microsoft mit seinem Surface eine eigene Tablet-Reihe auf den Markt brachte. Ausgestattet mit einem optional erhältlichen „Type-Cover“, das als Tastatur und Abdeckung zugleich dient, verstehen sich aktuelle Surface-Modelle als Hybriden zwischen Tablet und Notebook. Aktueller Neuzugang ist das Surface Pro 4.

Je nach Ausstattungsvariante ist es derzeit für rund 1 000 Euro (Intel Core m3, 4-GB Arbeitsspeicher, 128 GB Speicher) bis 1 800 Euro (Intel Core i7, 8 GB Arbeitsspeicher, 256 GB Speicher) ohne Type-Cover erhältlich. Unabhängig von den sonstigen Spezifikationen ist die Festplatte stets eine hochwertige SSD, die für eine flüssige Performance beim Arbeiten, Surfen, Videoschauen und Spielen sorgt.

Absolutes Highlight ist aber der Eingabestift, der sich nun auch mittels einer Magnethalterung am Gehäuse befestigen lässt. In Kombination mit dem Edge-Browser kann man sich damit etwa Notizen direkt auf Webseiten und Dokumente machen. Eine Funktion, auf die man schon nach kurzer Zeit nicht mehr verzichten will. Das Display ist wie bei den Vorgängern im 3:2-Format gehalten. Die Ränder sind dünner geworden und vergrößern die Display-Diagonale so auf 12,3 Zoll.

Die Auflösung liegt bei 2 736×1 824 Pixel (Surface Pro 3: 2 160×1 440 Pixel) mit einer Pixeldichte von 267 dpi (Pro 3: 216 dpi). Das gestochen scharfe, helle Bild zeigt kräftige Farben und lässt ebenso wie die Verarbeitung keine Wünsche offen. Das gilt für das rund 120 Euro teure Type-Cover leider nicht ganz. Obwohl es überarbeitet wurde, nun deutlich stabiler wirkt und weiter auseinanderliegende Tasten bietet, klappert es bei festem Anschlag noch immer deutlich. Dennoch kann man in Verbindung mit dem 40 Prozent größeren Trackpad, dass bis zu fünf Finger gleichzeitig erkennt, hervorragend damit arbeiten.

Fazit: Das Surface Pro-4 macht das Versprechen wahr, Tablet und mobilen PC in einem Gerät zu bieten. Selbst als alleiniges Arbeitsgerät macht es eine gute Figur. Auch der Spaß kommt mit hervorragenden Multimediaeigenschaften nicht zu kurz. Sehr zu Empfehlen

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Tipps für Windows 10

Tipps Windows 10

Seit dem Upgrade von Windows-10 auf Version 1511 lässt sich das Startmenü flexibler anpassen. Gehe dazu in den Einstellungen in die Kategorie Personalisierung und zu Start. Aktiviere dort die Option Mehr Kacheln. Ab sofort kannst du vier statt drei Kacheln nebeneinander in einer Startmenü-Gruppe platzieren.

Über die Systemsteuerung, System und Sicherheit und Speicherplätze kannst du auf einfache Weise zusätzliche Festplatten einbinden. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn du automatische Backups anlegen möchtest oder der Speicherplatz im Hauptlaufwerk knapp wird.

Rechts neben dem Start-Button unten links befindet sich das Eingabefeld für die Suche. Durchsucht werden nicht nur Windows und der Inhalte der Festplatte, sondern auch das Internet. Auch systeminterne Apps wie den Task-Manager kann man durch Eingabe des Namens direkt aufrufen.

Direkt rechts neben dem Suchfeld ist der Button für die Taskansicht platziert. Klicke darauf, um dir alle geöffneten Anwendungen auf einen Blick anzeigen zu lassen. Mit einem Klick auf das jeweilige Fenster kannst du direkt dorthin wechseln.

Neu in Windows-10 ist der Einsatz multipler Desktops. ln der Taskansicht erscheint rechts unten eine Schaltfläche + Neuer Desktop. Darüber kannst du parallel unterschiedliche Arbeitsumgebungen einrichten. Zum beispiel für ein neben der regulären Arbeit laufendes Bild oder Videobearbeitungsprojekt, zwischen denen du bequem hin und herwechseln kannst. Damit kannst du deine Arbeit besser organisieren und ersparst dir umständliches Suchen.

ln der Taskleiste am unteren Bildschirmrand findet sich das Info-Center in Form eines Sprechblasensymbols. Klicke darauf, um dir aktuelle Systemmeldungen anzeigen zu lassen.

ln den so genannten Kontextmenüs verbergen sich viele nützliche Funktionen. Klicke mit der rechten Maustaste auf den Start-Button, die Taskleiste oder auf ein App-Symbol im Start-Bildschirm, um diese aufzurufen.

Ist ein Mikrofon verfügbar, erfolgt die Suche über die intelligente Sprachsteuerung Cortana, die sich vorherige Suchanfragen und Ergebnisse merkt, um künftig bessere Resultate zu erzielen.

DerTaskmanager (Aufruf über das Kontextmenü des Start-Buttons oder Eingabe in das Suchfeld der Taskleiste) besitzt einen Autostartmanager. Damit kannst du dir anzeigen lassen, welche Anwendungen beim Hochfahren von Windows automatisch gestartet werden und wie viel Leistung sie verbrauchen. Über den Taskmanager kannst du solche Tempobremsen einfach abschalten.

Um Windows schneller hochzufahren, kannst du die Schnellstartfunktion aktivieren. Klicke einfach dazu mit rechts auf den StartButton, wählen dann Energieoptionen und dann im sich öffnenden Fenster auf Auswählen, was beim Drücken des Netzschalters geschehen soll. Unter Umständen musst du noch auf den Hyperlink Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar klicken. Wähle dann die Option Schnellstart aktivieren.

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