Dirty Tricks für Windows Teil.2

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Probleme mit Festplatten und Betriebssystem lösen.

Wenn Sie noch nicht mit Befehlseingaben gearbeitet haben mit der Konsolenanwendung (cmd.exe), die Sie benötigen um die Befehle einzugeben, so lesen Sie nachstehend wie Sie diese aufrufen können.
Nachstehend zwei alternativen zum Aufruf der Konsolenanwendung (cmd.exe).
Klicken Sie auf den Explorer in der Task-Leiste. Es folgt ein klick auf Windows (C:) auf der Linken Seite des Explorers.
Bei den aufgelisteten Ordner auf der Rechten Seite des Explorers öffnen Sie den Ordner Windows und suchen Sie nach dem Ordner System32.
Öffnen Sie den Ordner System32 und suchen Sie nach der Anwendung cmd.exe. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Anwendung cmd.exe und wählen Sie den Eintrag Senden an> Desktop (Verknüpfung erstellen). Nun haben Sie eine Verknüpfung auf dem Desktop mit der Sie die Konsolenanwendung (cmd.exe) wann immer Sie diese benötigen starten können.
Klicken Sie diese mit der rechten Maustaste an und wählen Sie im Kontextmenü den Punkt Als Administrator ausführen aus.

Alternativ können Sie aber auch die Konsolenanwendung (cmd) starten wie nachstehend beschrieben, wenn Sie keine Verknüpfung auf dem Desktop wünschen
Geben Sie in das Suchfeld unten links auf Ihrem Desktop cmd ein und bestätigen Sie die Eingabe mit der Enter-Taste.
In der Liste der angezeigten Ergebnisse wird nun die Eingabeaufforderung (cmd) aufgelistet. Klicken Sie diese mit der Rechten Maustaste an und wählen Sie im Kontextmenü den Menüpunkt Als Administrator ausführen aus.
Hinweis: Nach Eingabe der verschiedenen Befehle die Sie auf dieser Seite und den weiteren Seiten in die Konsolenanwendung eingegeben haben, so werden Sie wieder Platz benötigen um weitere Befehle einzugeben. Mit dem Befehl cls löschen Sie sämtlichen Text, den Sie in der Konsolenanwendung eingegeben haben mit bestätigung der Enter-Taste.


Festplatten Probleme behandeln und Lösen.
SSD-Festplatte zu langsam.
Wenn Sie eine SSD-Festplatte haben, so sollten Sie kontrollieren, ob Windows den TRIM-Befehl nutzt. Der sorgt dafür, dass Ihre SSD-Festplatte mit der Zeit nicht langsamer wird, allerdings muss dieser Aktiv sein. Rufen Sie die Konsolenanwendung mit Administrator-Rechten auf und geben Sie den Befehl fsutil behavior query disabledeletenotify ein, um zu prüfen ob TRIM eingeschaltet ist. Lautet das Ergebnis 0, ist TRIM aktiviert. Bei einer 1 als Ergebnis ist TRIM deaktiviert. Um TRIM gegebenenfalls zu aktivieren, geben Sie fsutil behavior set disabledeletenotify 0 ein.


Festplatte entlasten mit Funktionen alter Programme.
Damit ältere Programme funktionieren, unterstützt Windows immer noch alte Dateinamen. Das sind acht Buchstaben für den Namen einer Datei und drei Buchstaben für das Dateiformat. Das Speichern dieser Dateinamen sorgt für Schreibzugriffe auf die Festplatte. Windows speichert zudem intern ab, wann Sie zuletzt auf eine Datei zugegriffen haben. Auch dies belastet die Festplatte. Zumal heutige Windows Anwendungen auch ohne die alte Bezeichnung zurechtkommen, können Sie diese Speicher-Zusätze deaktivieren. Mit fsutil behavior set disable8dot3 1 schalten Sie die interne Unterstützung für alte Dateinamen aus. Rufen Sie die Konsolenanwendung mit Administrator-Rechten auf und geben Sie fsutil behavior set disablelastaccess 1 in die Konsolenanwendung ein und bestätigen mit der Enter-Taste, damit Windows nicht mehr den letzten Zugriff auf Dateien speichert.


Schnelligkeit der Festplatte überprüfen.
Prüfen Sie wie schnell Ihre Festplatte arbeitet. Rufen Sie die Konsolenanwendung mit Administrator-Rechten auf und geben Sie winsat disk -ran -read -ransize 524288 -drive c ein und bestätigen mit der Enter-Taste, so prüfen Sie die Lese-Geschwindigkeit Ihrer Festplatte.


Datenträgerfehler-Überprüfung.
Wurden Daten aufgrund eines Stromausfalls oder sonstigen PC-Abstürzen fehlerhaft auf die Festplatte geschrieben, sucht diese Windows-Funktion nach Festplatten-Fehlern und behebt diese. Diese Überprüfung hilft auch, wenn Sie Probleme beim Defragmentieren haben. Rufen Sie die Konsolenanwendung mit Administrator-Rechten auf und geben Sie chkdsk /F /R ein und bestätigen mit der Enter-Taste. Wenn das Volume durch ein Programm das noch im hintergrund läuft blockiert wird, so geben Sie chkdsk /F /R /X in eine neue Zeile der Konsolenanwendung ein und bestätigen mit der Enter-Taste.


System Dateien Reparieren.
Systemdateien sind das Herz von Windows. Sie gewährleisten dessen Funktionalität. Sie sollten keine Veränderungen an ihnen vornehmen, denn defekte oder ausgetauschte Systemdateien machen Windows fehleranfällig. Rufen Sie die Konsolenanwendung mit Administrator-Rechten auf und geben Sie sfc /scannow ein. Die Systemdateien von Windows werden geprüft und gegebenenfalls ersetzt durch die Originale. Halten Sie hierzu Ihre Windows-CD/DVD bereit, die Sie für eine Reparatur eventuell einlegen müssen. Wenn Sie noch keine DVD erstellt haben, so erstellen Sie sich eine indem Sie sich eine ISO-Datei Ihres Betriebssystems von Microsoft herunterladen und Brennen. Im letzteren Falle kann es sein das Sie Ihren Lizenzschlüssel bestätigen müssen. Den Lizenzschlüssel finden Sie für ältere Betriebssysteme seitlich auf Ihrem PC. Wenn Sie Windows_10 als Digitale Lizenz erworben haben, so laden Sie sich das MediaCreationTool1909 (neueste Version Win10) von Microsoft herunter und führen Sie es aus (Rechtsklick > als Administrator ausführen). Beim ausführen diesen Tools wählen zum ausführen Online aus (Brennt die Neuste Version auf DVD). Mit diesem Tool können Sie von älteren Win10 Versionen zugleich auf die Neueste Version kostenlos Updaten. Führen Sie nach dem Brennen einen Neustart Ihres PC aus und legen danach die DVD ein. Download MediaCreationTool1909

Dirty Tricks für Windows Teil.1

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Spuren von gelöschten Dateien Entfernen

Wenn Sie Ihren PC oder das Notebook verkaufen oder weiterreichen möchten, empfiehlt es sich durchaus persönliche Daten vorher zu löschen. Nun aber, eben diese Daten sind immer noch auf Ihrem PC oder Notebook präsent, aber auch gelöschte Daten aus Löschvorgängen vergangener Zeit und können mit Datenrettungsprogrammen zurückgeholt werden. Möchten Sie aber dies vermeiden, so empfiehlt sich die Nachstehende vorgehensweise mit Cipher.
Wenn Sie Dateien per Windows-Papierkorb löschen, entfernt das Betriebssystem diese nicht wirklich. Es verschwindet nur ihre Sichtbarkeit im Explorer. Die eigentlichen Datei Inhalte bleiben aber auf der Festplatte erhalten. Mit cipher löschen Sie bereits entfernte Dateien im Nachhinein sicher. So haben Dritte keine Chance, sie mit Datenrettungs Programmen zurückzuholen. Somit verhindern Sie eine Wiederherstellung der Daten.
Ist übrigens auf allen Partitionen zu Nutzen, nur Laufwerksbuchstabe ändern.
Löschen Sie zunächst die Dateien und Ordner, die Sie verschwinden lassen wollen, soweit das noch nicht geschehen ist, so wie Sie das gewohnt sind über die Windows Funktionen. Leeren Sie danach auch noch den Inhalt vom Papierkorb. Danach geht es nachstehender vorgehensweise weiter.

Datenspuren löschen mit cipher. Öffnen Sie hierzu die Konsolenanwendung (cmd.exe).
Nachstehend zwei alternativen zum Aufruf der Konsolenanwendung (cmd.exe)
Klicken Sie auf den Explorer in der Task-Leiste. Es folgt ein klick auf den Eintrag Windows (C:) auf der Linken Seite des Explorers.
Bei den aufgelisteten Ordner auf der Rechten Seite des Explorers öffnen Sie den Ordner Windows und suchen Sie nach dem Ordner System32.
Öffnen Sie den Ordner System32 und suchen Sie nach der Anwendung cmd.exe. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Anwendung cmd.exe und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Senden an> Desktop (Verknüpfung erstellen) aus. Nun haben Sie eine Verknüpfung auf dem Desktop mit der Sie die Konsolenanwendung (cmd.exe) wann immer Sie diese benötigen starten können.
Klicken Sie diese mit der rechten Maustaste an und wählen Sie im Kontextmenü den Punkt Als Administrator ausführen aus.

Alternativ können Sie aber auch die Konsolenanwendung (cmd) starten wie nachstehend beschrieben, wenn Sie keine Verknüpfung auf dem Desktop wünschen.
Geben Sie in das Suchfeld unten links auf Ihrem Desktop cmd ein und bestätigen Sie die Eingabe mit der Enter-Taste.
In der Liste der angezeigten Ergebnisse wird nun die Eingabeaufforderung (cmd) aufgelistet. Klicken Sie diese mit der Rechten Maustaste an und wählen Sie im Kontextmenü den Menüpunkt Als Administrator ausführen aus.

Befehle in die Konsolenanwendung (cmd) eingeben.
Geben Sie nun den Befehl cipher /w:(Ihr Laufwerkname) ein. Den letzten Teil (Ihr Laufwerkname) ersetzen Sie dabei durch den Namen des Laufwerks bzw. des Ordners, der bereinigt werden soll. cipher /w:C:\ etwa löscht auf dem Laufwerk C: alle Datenspuren. Wenn Sie nur einen Ordner bereinigen möchten, so öffnen Sie den Explorer und suchen nach dem Ordner der bereinigt werden soll. Klicken Sie mit der Rechten Maustaste auf den Ordner und wählen im Kontextmenü den Eintrag Eigenschaften. In diesem Window sehen Sie den vollständigen Pfad vom Laufwerk bis zu diesem Ordner. Diesen Pfad müssen Sie hinter cipher /w: eingeben. Bsp: cipher /w:C:\Users\User\Documents\Blog-Beiträge-Neu\ Wichtig: Achten Sie darauf das Sie am Ende immer ein Backslash (\) haben und ändern Sie auf keinen Fall den Parameter (w:) .
Wenn Sie mit der Eingabe fertig sind bestätigen Sie mit der Enter-Taste.

Nun brauchen Sie nur noch etwas Geduld, bis das Tool seine Arbeit erledigt hat. Cipher ist ebenso gründlich wie langsam und wird Sie nicht gerade vom Hocker hauen. Aber das Resultat stimmt.
Entfernt nur die gelöschten Daten aus verfügbarem, nicht verwendetem Speicherplatz auf dem Volume. Alle anderen bestehende Daten und Verzeichnise werden ignoriert. Das angegebene Verzeichnis kann sich an einer beliebigen Stelle auf dem lokalen Volume befinden.
Cipher überschreibt die gelöschten Daten zunächst mit lauter Nullen, dann mit lauter Einsen und schließlich noch einmal mit zufälligen Zahlen. Um die vorhandenen Dateien brauchen Sie sich dabei keine Gedanken zu machen. Cipher überschreibt nur Speicherplatz, der nicht belegt ist, beziehungsweise Daten die gelöscht wurden. Die Ordner bzw. Laufwerke müssen also keinesfalls vollständig leer sein. Dateien, die erhalten bleiben sollen, können Sie ruhig drauf lassen.
Die Reinigung ist gründlich genug, um alle gängigen Werkzeuge zum Wiederherstellen auszubremsen. Eine 100%ige Sicherheit gibt es allerdings auch nicht. Mit extrem aufwändigen und extrem teuren Methoden lassen sich durch physikalische Analysen selbst mehrfach überschriebene Daten nur noch teilweise wiederherstellen.

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